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«musikzimmer»
12.02.2009
PROGRAMM
Bar ab 21 Uhr
Konzert ab 21:30 Uhr (pünktlich)
zur Ausstellung / Veranstaltung
Dave Phillips/dp:
dp untersucht und hinterfragt die Existenz, Verhaltensformen und Werte-Systeme in einer Art die "humanimalistisch" bezeichnet werden könnte. Mit seinen Live & Solo Arbeiten führt er die instinktiven, emotionalen und animalischen Seiten menschlichen Daseins auf einen möglichen Ursprung hin, nicht im Sinne einer Reduktion, eher im Sinne einer Erlösung im Bezug auf die allgegenwärtige Reduktion des Seins, und der damit zusammenhängenden Ohnmacht.
Mit Hilfe seiner Stimme, seines Körpers, von Elektronik , Publikumskonfrontation, Videos und Feldaufnahmen erarbeitet er einen akustisch-aktionistischen Rahmen in dem er auf selbt/kritischer wie auch auf de/konstruktiver Weise Ein- und Ausdrücke mitteilt und existenziellen Fragen nachgeht, mit dem Ziel Bewusstsein zu vermitteln, Wahrnehmung zu vermitteln und Veränderung zu initiieren, und zwar primär via Klang - der ursprünglichsten Sprache, einer intimen, emotionalen und persönlichen Sprache, die noch vor der gesprochenen/gedachten Sprache, vor Ratio und Logik, ansetzt.
Meltfamas:
Wenn sich ein irdisches Objekt wiederholt um ein statisches Zentrum bewegt, nennt man das Oszillation. Wenn zwei Menschen mit fast identischen Bewegungen um elektronische Geräte oszillieren, nennt man das Rock'n'Roll.
Beim Melt-Famas-Abendessen sprechen wir über Oszillationen und aquatischen Rock'n'Roll.
Der Nachtisch kommt, als der Tisch schon abgeräumt ist. Im Wohnzimmer fordern Gitarren zur Disziplinlosigkeit auf. Bei Melt Famas werden Codes für andere geschaffen. Je nach Sternbild, Schwerkraft und Koffeinmenge in der letzten Tasse Tee kreuzen sich die Klangwege unter den Fingern, bis uns schwindelt und wir in eine unbewegliche Trance gezogen werden.
Fred Billet und Nicolas Magot, oder L'invitation au voyage ohne Rückfahrkarte.
zum Künstler, zur Künstlerin
Dave Phillips/dp:
Seit 1987 Solo-Arbeiten an den Schnittstellen zwischen Aktionismus, Musique Concrète, Performance, Bruitismus, Feldaufnahmen, Hardcore-Punk und Metal, und psycho-physikalischen Tests und Trainings, die ihn ab 1991 teil der SCHIMPFLUCH-GRUPPE (mit u.a. Rudolf Eb.er, Marc Zeier, Joke Lanz) werden liessen.
dp untersucht und hinterfragt die Existenz, Verhaltensformen und Werte-Systeme in einer Art die „humanimalistisch“ bezeichnet werden könnte. Mit seinen Live & Solo Arbeiten führt er die instinktiven, emotionalen und animalischen Seiten menschlichen Daseins auf einen möglichen Ursprung hin, nicht im Sinne einer Reduktion, eher im Sinne einer Erlösung im Bezug auf die allgegenwärtige Reduktion des Seins, und der damit zusammenhängenden Ohnmacht.
Meltfamas:
Fred Bigot begann 1989 zeitgenössische Musik zu komponieren und mit Rock und Noise zu mischen. Er arbeitet in zahlreichen Kollaborationen mit Rockmusikern, Tanzensembles und Künstlern aus dem Bereich der experimentellen Musik. Heute sieht man Fred Bigot als Electronicat, oder zusammen mit Catriona Shaw als X and the End sowohl auf Rockbühnen wie auch im Bereich der experimentell elektronischen Musik.
Nicolas Mallet bewegt sich seit vielen Jahren in der Musikszene, hatte während 8 Jahren eine Radiosendung und organisierte in Frankreich Auftritte für Phonochrome um die Siegel zwischen einem grossen Publikum und den zeitgenössischen Protagonisten der experimentellen und der Performance-Szene zu brechen. Er tritt als Nicolas Metall auf und organisiert Konzerte mit Staalplaat, einer der ältesten experimentellen Organisationen des Okzidents.
Nicolas und Fred haben sich 2006 n. Chr. an einer Strassenecke getroffen.
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